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Milliarden Hilfspakete werden noch lange diskutiert – aber die Börse geht schon ab…. 25.05.2020, 10:10

Die Epidemie entspannt sich immer mehr, in Europa wie auch in China, womit die wirtschaftlichen Folgen sowie die entsprechend benötigten Hilfsprogramme immer mehr ins Zentrum des Interesses rücken. Während dem Lockdown wurde die Wirtschaft durch verschiedene Hilfsprogramme wie - Kurzarbeit, 0% Kredite, Helikoptergeld, Steuererleichterungen usw. unterstützt. Doch trotzdem zeichnet sich weltweit für die meisten Branchen eine düstere Prognose an, verbunden mit einer massiven Steigerung der Arbeitslosenzahlen.

 

Deshalb haben in der letzten Woche Merkel und Macron einen 500 Milliarden Euro Corona-Wiederaufbaufonds vorgeschlagen, um den Schaden in Grenzen zu halten. Doch es werden sehr lange Debatten und Anpassungen nötig sein, bis alle 27 EU-Mitglieder diesem Vorschlag zustimmen werden. Beim Hilfspaket gibt es drei Lager: die Südeuropäischen Staaten wie Italien und Spanien, welche profitieren würden, insbesondere weil nicht zurückzuzahlende Zuschüsse und nicht Kredite vorgeschlagen wurden. Die Mittel- und Nordeuropäer (Österreich, Niederlande, Dänemark, Schweden) sind der Überzeugung, dass Kredite der richtige Weg sind. Die dritte Gruppe bilden die östlichen Staaten (Ungarn, Polen, Bulgarien, Rumänien), welche normalerweise von der EU subventioniert werden und auf diese zeitweise verzichten sollen, was dort natürlich nicht auf Begeisterung stösst.

Das Konzept sieht vor, dass die EU-Kommission Anleihen über 500 Milliarden Euro Schulden aufnimmt und so bestehende EU-Programme aufstockt und neue finanziert. Die Schulden sollen über künftige EU-Haushalte abgetragen werden, verteilt auf zwei Jahrzehnte. Entweder müssten Regierungen dafür mehr nach Brüssel überweisen - das würde vor allem Deutschland und andere Netto-Zahler treffen -, oder die EU hätte bei gleichen Beiträgen weniger Geld zur Verfügung.

Die Finanzmärkte bewerten nicht die heutige Situation, sondern sie nimmt zukünftige Ereignisse immer schon vorne weg. Man ist offensichtlich der Meinung, dass man sich innerhalb der EU schon irgendwie einigen wird, denn nach der Bekanntgabe des Deutsch-Französischen Vorschlages sind die Aktienkurse förmlich explodiert. Doch Vorsicht ist geboten, denn diese (zu) positive Einstellung birgt die Gefahr, dass es zu grösseren Kursverlusten kommen kann (muss).

 



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