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Die Amerikaner giessen Öl ins Feuer und die Finanzmärkte reagieren 15.02.2022, 10:10

Wie sagt man so schön „Fehler darf man machen, man muss aber daraus lernen und darf diese nicht wiederholen“. Wie wir heute alle wissen, waren bewusst falsche Einschätzungen des US-Geheimdienstes mitverantwortlich für den Einmarsch der US-Soldaten und seiner Alliierten in den Irak. Selbst der damalige US-Präsident George W. Bush musste dies wie folgt zugeben: „Am meisten ist während meiner Präsidentschaft das Scheitern der Geheimdienste im Irak zu bedauern. Die Falschnachrichten, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen besitze, waren ein Grund dafür, in den Irak einzumarschieren und Saddam Hussein zu entmachten. Heute wünschte ich, dass die Geheimdienstinformationen anders gewesen wären." Doch genau das gleiche scheint sich jetzt beim Ukraine Konflikt zu wiederholen. Denn der US-Präsident Joe Biden warnte seine Verbündeten, dass Russland die Ukraine am 16. Februar angreifen könnte. Diese Annahme stütze er auf seine Geheimdienstinformationen, welche vor dem Einmarsch noch mit Cyber- und Raketenangriffen rechnen. Als ob die Lage nicht schon genug angespannt wäre, giessen damit die Amerikaner weiter Öl ins Feuer und die Spirale des Konfliktes dreht sich weiter.

Viele Europäer, aber auch Israel und Japan, reagieren dementsprechend und schliessen ihre Botschaften in Kiew, lassen das Personal ausfliegen und fordern ihre Bürger auf, die Ukraine so schnell wie möglich zu verlassen. Internationale Versicherungsgesellschaften weigern sich ab sofort, für die Kosten allfälliger Zwischenfälle über dem Ukrainischen Luftraum aufkommen zu wollen. Viele Airlines haben die Flüge in die Ukraine bis auf weiteres gestrichen. Vermögende Geschäftsleute haben am letzten Wochenende die Ukraine in über 30 Privatjets verlassen. Russland auf der anderen Seite bestreitet nach wie vor vehement jegliches Interesse daran, in die Ukraine einmarschieren zu wollen. Mit ihrer Truppenpräsenz an der ukrainischen Grenze fordern sie angeblich nur das Ende der Nato-Osterweiterung und Sicherheitsgarantien vom Westen.

Was auch immer jetzt der Wahrheit entspricht, die Volatilität an den internationalen Finanzmärkten ist nach den Aussagen von Joe Biden merklich gestiegen. Einzelne Rohstoffpreise steigen unvermindert an und das Rohöl liegt nicht mehr weit von der 100 Dollar Marke entfernt. Die Aktienmärkte, allen voran die russische Börse, haben die Woche sehr nervös und mit teilweise grossen Kursverlusten begonnen. Die Aussage, dass es bei einem militärischen Konflikt nur Verlierer gibt, ist leider falsch. Es ist nur zu hoffen, dass die allfälligen Profiteure nicht zu viel Einfluss auf die Entscheidungsträger an der Macht besitzen.




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