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Vermehrt Megafusionen durch die Pandemie? 14.09.2020, 12:12

Als Ursache für die derzeitigen Massenentlassungen und dem damit verbundenen Anstieg der Arbeitslosigkeit können die Unternehmen jetzt die Pandemie nennen. Durch die historisch grössten Hilfsprogramme für die Wirtschaft durch Steuererleichterungen, Zuschüsse, Gratiskredite und weitere Massnahmen wird die Last von den Schultern der Unternehmungen genommen und die dadurch entstehenden Schulden auf die kommende Generation übertragen. Das bietet den Grosskonzernen jetzt die einmalige Chance, schon länger geplante Megafusionen durchzuziehen und die Folgen unter dem Deckmantel der Pandemie auf die Politik und den Steuerzahler abzuwälzen. Megafusionen, Homeoffice, Billionen Schulden - Corona wird seine Spuren hinterlassen.

Wachstum steht immer im Zentrum des Interesses aller Unternehmungen. Eine Umsatzsteigerung und vor allem die Gewinnmaximierung zur Erhöhung der Dividenden und der Aktienkurse an den Börsen werden gefordert. Dabei steht das Interesse der Aktionäre über dem Wohl der Arbeitnehmer, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Wachstum ist immer auch mit Investitionen verbunden und Gewinnmaximierung lässt sich nur in Verbindung mit Kostensenkungen erzielen. Dabei ist das Personal bei den meisten Unternehmungen häufig eine der grössten Kostenstellen, weshalb wir immer mehr von Stellenabbau und Massenentlassungen hören. Verstärkt, geradezu gefördert wird dieser Trend vor allem auch durch das Sozialsystem der einzelnen Staaten. Diese breiten den Grosskonzernen ein Auffangnetz aus, durch steuerlich finanzierte Arbeitslosengelder und Sozialpläne. Hier ein paar Beispiele der letzten Tage: Milliardenübernahme von Varian durch Siemens Healthineers, Liberty kauft Mobilfunker Sunrise, Spanische Caixabank und Bankia sprechen über Fusion, mögliche Suez Übernahme durch Veolia, GM beteiligt sich an Nikola, und heute bestätigt der japanische Technologiekonzern Softbank den 40 Mrd Dollar Verkauf vom britischen Chipdesiger Arm Holdings an Nvidia.

Fusionen und die häufig damit verbundene Entlassung von tausenden von Mitarbeitern stellen für die Grosskonzerne normalerweise ein Imageproblem dar. Droht eine Entlassungswelle, dann fürchten sich die Unternehmen vor Demonstrationen oder gar Streiks durch die Arbeitnehmer. Dies wiederum setzt dann die Politiker unter Druck, denn diese Arbeitnehmer sind ja auch Wähler und man will ja schliesslich vor allem auch wiedergewählt werden.



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